Existieren, nicht insistieren

Pfingstmontag. Ich sehe mir Haushaltstipps auf den Seiten des E-Mail-Dienstes an. Wie Sie eine Mikrowelle reinigen. Wie Sie ihre Klobürste reinigen. Wie Sie einen Kochlöffel aus Holz reinigen und pflegen. Das ist wunderbar konkret und kann ausprobiert werden. Ach, die Gegenstände hätten mehr Aufmerksamkeit verdient. Stattdessen fortwährend Gedanken und Gefühle, daß man ganz erschöpft davon ist. Es kann geschehen, daß ich mir nicht mehr sicher bin, ob es „Welt“ überhaupt gibt, oder mitten im Gespräch, wenn wir uns so richtig schön festgefahren haben im deutschen Problembesprechungsmodus – ob es jetzt nicht gut wäre, auf einer Weide bei den Schafen und Lämmern zu sein oder einen Grashalm zwischen den beiden Daumen zum Klingen zu bringen. Es gibt ja welche, die reden kaum mehr. Es strengt sie an und sie wissen wohl, daß es zu nichts führt. Aber aus mir will es sprechen. Ich muß es steuern lernen.


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2 Gedanken zu „Existieren, nicht insistieren“

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