Da ich nun nicht mehr länger menschenscheu sein kann und auch nicht mag, sitze ich zwischen denen, die ich seit letztem Jahr nicht mehr gesehen habe, und rede, wie es solche wie wir tun. Wir reden lebhaft, wir wissen alle viel zu viel. Selbst wenn wir es nicht wissen, reden wir. Auch ich bin ein solches Vögelchen, ein schwatzhaftes Äffchen. Es ist nachts und noch immer zu warm für ein Bier, aber wir trinken trotzdem eins. Jeder wirft was ein in die große Drehtommel der Gewinne und Verluste, der Themen und Geschichtspunkte, und niemand an diesem Abend spricht über C. Gäste kommen, Gäste gehen. Das halbe Quartier ist unterwegs, Kinder und Hunde, Katzen und Krähen. Alle noch da – bis auf die, die fehlen. Vielleicht „sieht man sich“ morgen oder übermorgen in einer Woche. Macht nichts, der Sommer ist lang, und wir sortieren uns noch geraume Zeit.
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