Der Tag beginnt mit Sonne und Regen, immer abwechselnd. Dazu saust der Wind in Böen um die Häuser und Beine, daß man denken möchte, er habe was gegen uns. Schwärende Schuldgefühle des Menschen. Vor dem Wettbüro stehen zwei Strolche und trinken Flaschenbier zur Mittagszeit. Aufmunternd nicke ich ihnen zu. In der gefliesten Röhre des Untergrundbahnhofs taumelt ein alter Glatzkopf um die Wärterkabine, in deren Fensterscheiben man sich spiegeln kann, raucht Zigarette und hustet zum Gotterbarmen, hält einen Eddingfilzer in der Hand und denkt über seine ganz persönliche Freitagsbotschaft an die Menschheit nach. Was hat Punk noch in petto? Wie angenehm für die anderen, daß sie nun Spießbürger sind. So haben sie das Sagen und dürfen zugleich gehorchen.
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