Im Blick der Alten sehe ich, daß sie kaum mehr hier sind. Sie gespenstern sonstwo herum, suchen noch und ewig nach den Vermißten und Geliebten. Was ist dieses Leben, wenn es derart unwirklich scheint? Vielleicht doch bloß eine Täuschung, eine Chimäre (Trugbild). Was befände sich hinter dem anerkannt fleißig und faktisch beglaubigten Wirrwarr des Sinnentrugs, und: Tasten die Alten danach, mögen sie es fassen oder schrecken sie zurück? Ihnen erscheint das eigene Leben schon als ein Wunder, unwirklich, wie es nun allmählich wird, unglaubwürdig sogar. Als hätte man gar nicht gelebt, als könnte es einen selbst nicht oder kaum gegeben haben. Bereits ich gerate in die Nähe solcher Schleusengedanken, ich bin meistens zu früh.
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